Reinhardt & Kruse - Ambulante Operationen Osnabrück
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Meniskusschaden

Beim Meniskus handelt es sich um verschiebliche und der Gelenkbewegung folgende Knorpelscheiben

Gesunder Meniskus zwischen Oberschenkelgelenkrolle und Schienbeingelenkfläche
Durch die kugelige Form der Oberschenkelgelenkrolle sowie die flächige Kontur der Schienbeingelenkfläche würden bei der Belastung des Kniegelenkes am Punkt der Auflage der Oberschenkelgelenkrolle auf der Schienbeingelenkfläche extrem hohe und den Knorpel überfordernde Druckbelastungen entstehen. Um diese Belastungssituation des Knorpels zu verbessern finden sich im Kniegelenk halbmondörmige Knorpelscheiben, die den Druck der Oberschenkelrolle gleichmäßiger auf die Schienbeingelenkfläche verteilen. In jedem Kniegelenk findet sich ein Meniskus an der Innen - und Außenseite. Diese Knorpelscheiben folgen der Gelenkrolle beim Beugen des
Meniskus mit unregelmäßiger Begrenzung durch dauerhafte Überlastung
Gelenkes, so daß in jeder Gelenkstellung eine gute Druckverteilung erreicht wird. Wegen dieser dauerhaften Belastung können am Meniskus Schäden entstehen in Form eines Ausfransens der Knorpelbegrenzung oder auch von Rißbildungen. Insbesondere diese Rißbildungen können auch durch Unfälle des Kniegelenkes wie z.B. Verdrehungen entstehen.
Bei einer Gelenkspiegelung kann der Meniskusknorpel beurteilt werden und es können erforderliche Maßnahmen unmittelbar durchgeführt werden.
Häufig besteht die einzig sinnvolle Möglichkeit in der Entfernung der zerstörten Anteile und im Glätten der verbliebenen Knorpelränder. Dabei werden heute nur die tatsächlich zerstörten Anteile entfernt und nicht der ganze Meniskus, um so viel Knorpelgewebe wie möglich zu erhalten. Dabei wird bewußt in Kauf genommen, daß manche Patienten sich wegen weiterer Schäden am Meniskus zu einem späteren Zeitpunkt nochmals einer Gelenkspiegelung unterziehen müssen.Bei jüngeren Patienten und bestimmten Rißformen besteht manchmal die Möglichkeit den geschädigten Meniskusteil mit speziellen Fäden oder Stiften wieder an den gesunden Meniskusteil anzuheften und so eine Heilung zu erreichen. Diese Methode setzt in der Regel eine anschließende 6-wöchige Entlastung des Beines voraus und kann außerdem ein Verheilen des Knorpels nicht garantieren. Wir besprechen mit Ihnen, welches Verfahren wir in Ihrer individuellen Situation geeignet halten und zeigen Ihnen auch die vorhandenen Behandlungsalternativen.

Letzte Änderung: 04.11.2007 
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