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Hyaluronsäure

Knorpeltherapie

Die Behandlung von Knorpelschäden stellt auch heute noch eine große Herausforderung dar, da eine echte Regeneration - also Heilung - von Knorpelschäden durch therapeutische Maßnahmen nicht erreicht werden kann.

Lediglich bei Schäden von begrenzter Ausdehnung können operative Verfahren wie Transplantation von Knorpel/Knochenblöcken oder Anzüchten von körpereigenen Knorpelzellen im Labor mit späterem Einsetzen an die geschädigte Stelle durchgeführt werden.

Auch die medikamentöse Beeinflussung von Knorpelschäden ist problematisch, da schon der gesunde Knorpel einen sehr trägen Stoffwechsel hat und deshalb der abgenutzte oder durch einen Unfall geschädigte Knorpel nicht heilen kann. Es wird lediglich ein Regenerat-Knorpel - also ein "Narbenknorpel" von verminderter Qualität - gebildet.  

Die medikamentöse Beeinflussung von Knorpelschäden zielt deshalb im Wesentlichen auf eine Beeinflussung der Gleitflüssigkeit zwischen den sich berührenden Gelenkflächen, da diese Flüssigkeit neben der eigentlichen Schmierfunktion auch eine Ernährungsfunktion für den Knorpel hat.

Die bekannteste und am häufigsten eingesetzte Substanz für diesen Zweck ist die Hyaluronsäure. Es handelt sich dabei um eine Polysaccharid - also ein Kohlenhydrat, das natürlicherweise in der Gelenkflüssigkeit vorkommt und das wegen seiner außergewöhnlich hohen Kapazität zur Speicherung von Wasser die Schmiereigenschaft der Gelenkflüssigkeit verbessert.

Am häufigsten wird die Hyaluronsäure bei Schäden am Kniegelenk eingesetzt, sie kann grundsätzlich aber bei allen Gelenken verwendet werden. Das Präparat wird dazu unter sterilen Bedingungen in das Gelenk gespritzt. Dabei werden typischerweise 3-5 Injektionen im Abstand von 1-2 Wochen durchgeführt. Auch bei dieser Therapie kann eine Garantie für eine Verbesserung der Beschwerden nicht gegeben werden und die klinische Erfahrung zeigt auch, daß nicht alle Patienten mit schmerzhaften Knorpelschäden von dem Einsatz von Hyaluronsäure profitieren. Auch werden die Kosten für diese Therapie - so wie auch für die Behandlung mit autologem Plasma (ACP) - von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Dennoch stellt der Einsatz von Hyaluronsäure oder ACP für viele Patienten eine sinnvolle Option allein schon wegen der wenigen Alternativen dar.

Die Kosten betragen nach Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) für die Punktion des Gelenkes 21,45 Euro und für das Präparat 9,70 Euro, so daß bei einer 3-er Serie etwa 93 Euro nach der Behandlung in Rechnung gestellt werden. Details zu den Kosten

Letzte Änderung: 27.02.2015 
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